Verhandlungen sollen in der kommenden Woche starten
Berlin (dapd). Dem Insolvenzverwalter des Berliner Solar-Unternehmens Solon, Rüdiger Wienberg, liegen zwei konkrete Kaufangebote von Investoren vor. Das meldete der "Tagesspiegel" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Dabei handele es sich um das indisch-arabische Unternehmen Microsol, das weite Teile von Solon übernehmen wolle, und um einen nicht genannten Investor aus den USA, der angeblich nur an einzelnen Sparten interessiert sei.
Ab kommender Woche sollen dem Bericht zufolge konkrete Verhandlungen beginnen. Darin gehe es auch darum, wie viele der rund 500 Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben können.

In der Nacht zu Mittwoch war die Frist abgelaufen, in der Interessenten bindende Angebote abgeben konnten. Christoph Möller, der Sprecher des Insolvenzverwalters, wollte nicht bestätigen, dass es nur zwei Angebote gebe. "Es liegen uns mehrere Angebote vor. Diese wollen wir nun gründlich prüfen", sagte er der Zeitung.
dapd
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