Zwei Mitarbeiter wurden freigestellt
Ludwigshafen (dapd). In der Schmiergeldaffäre beim Chemiekonzern BASF hat die Polizei am Dienstag die Arbeitsräume von weiteren Mitarbeitern durchsucht. Die beiden Beschäftigten seien umgehend freigestellt worden, teilte das Unternehmen in Ludwigshafen mit.
Bislang hat BASF in der Affäre insgesamt sechs Beschäftigte entlassen. Die Mitarbeiter sollen von einer Montagefirma Schmiergeld angenommen haben. Das südhessische Unternehmen habe bei der Auftragsvergabe Vorteile erzielen wollen.

BASF arbeitete nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2000 mit der Montagefirma zusammen. Mittlerweile seien alle Verträge mit dem hessischen Unternehmen fristlos gekündigt worden. Sämtliche Aufträge der vergangenen Jahre sollen geprüft werden.
dapd
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