Als Unternehmer haften Sie für mehr als Ihnen lieb ist, in vielen Fällen sogar in unbegrenzter Höhe: Für Schäden und Unfälle beim Kunden vor Ort oder auf dem Betriebsgelände, für Personen- und Sachschäden, die durch Ihre Produkte verursacht wurden, auch wenn Sie dafür keine direkte Verantwortung tragen, für Produktionsausfälle und Lieferverzögerungen, für die Einhaltung betrieblich-rechtlicher Vorschriften und vieles, vieles mehr. Für Existenzgründer und etablierte Mittelständler gilt daher gleichermaßen: Erfolgreiche Unternehmer brauchen heute nicht nur ein gutes Gespür und exzellente Fachkenntnisse, sondern müssen auch Risiken und Chancen einschätzen und steuern. Einige Risiken kann ein Unternehmer aber nicht selbst tragen, denn sie gefährden im Eintrittsfall die Existenz des Betriebes. So reicht schon ein Kurzschluss an einem Faxgerät aus, um nachts ein Feuer im Büro auszulösen, das wiederum die gesamten Warenbestände und die Einrichtung zerstören kann. Greift der Brand dann auch noch auf umliegende Gebäude über, drohen zusätzlich hohe Schadenersatzforderungen.
Die wichtigsten Versicherungen für den Betrieb im Überblick
Es gibt einige wesentliche Versicherungen, über die jeder Unternehmer nachdenken sollte. Entscheidende Faktoren sind neben der Branche und der Betriebsart auch die individuellen Risiken des Unternehmens.
Haftpflichtversicherung
Sachinhalts- und Gebäudeversicherungen
Betriebsunterbrechungsversicherung
Betriebsschließungsversicherung
Flottenversicherung
Absicherung und Vorsorge
Rechtsschutzversicherung
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Wissen Sie noch, bei wem Sie überall versichert sind und wieviel Sie dafür bezahlen?
Um den Betrieb und damit sowohl die eigene Existenz als auch die der Mitarbeiter nicht zu gefährden, muss man als Unternehmer eine Vielzahl von Versicherungen abschließen. Die meisten Unternehmen geben jedoch zu viel Geld für überflüssige oder überteuerte Policen aus. Nach einer Untersuchung des Bundesverbandes der Versicherungsberater (BVVB) aus 2008 werden in Deutschland jedes Jahr mindestens 20 Milliarden Euro mehr als nötig für Versicherungen ausgegeben. Dabei sind vor allem im Unternehmenssektor teilweise Einsparungen von mehr als 50 % festgestellt worden, bei gleichem Versicherungsschutz. Vor allem kleinere Unternehmen und der Mittelstand könnten von einem optimierten Risikomanagement profitieren. In der Praxis summieren sich die Einsparungen im Einzelfall mitunter schnell auf mehr als 10.000 Euro im Jahr. „Die Einsparpotentiale werden von den meisten Kunden jedoch nicht annähernd ausgeschöpft", erklärt Dorothe Moraing, Geschäftsführerin des BVVB.
Wenn man dann noch eine Vielzahl von Verträgen bei unterschiedlichen Versicherungsanbietern hat, sind Chaos und umsatzschmälernde Zusatzausgaben perfekt, denn oft kommt es dabei zu vertraglichen Überschneidungen und somit zu einem doppelten Versicherungsschutz. Hinzu kommt, dass viele Policen sehr unflexibel sind und notwendige Änderungen, wenn überhaupt möglich, mit hohen Kosten verbunden sind.
Versicherungen nach individuellem Bedarf auswählen
Dass es auch anders gehen kann, beweist einer der führenden Versicherungsdienstleister Deutschlands, die AXA. Mit einem innovativen Konzept, dem „Profi-Schutz", werden alle relevanten Risiken eines Unternehmens abgesichert und überflüssige oder sogar doppelte Deckungen und Zusatzausgaben konsequent vermieden.
Die Baustein-Systematik von Profi-Schutz ermöglicht es den Versicherungsvertrag individuell zu gestalten. In einem persönlichen Beratungsgespräch bewertet der Unternehmer gemeinsam mit seinem Berater die relevanten Gefahren. Auf dieser Basis stellt AXA den benötigten Versicherungsschutz passgenau zusammen. Die Versicherung soll den Unternehmer bei seiner Geschäftstätigkeit dauerhaft begleiten, Änderungen sind deshalb sehr flexibel möglich. Profi-Schutz fragt zudem automatisch einmal im Jahr Veränderungen im Betrieb ab - zum Beispiel, ob sich die Betriebswerte erhöht haben oder das Unternehmen zusätzliche Geschäftstätigkeiten aufgenommen hat. So denkt der Unternehmer auf jeden Fall daran der Versicherung relevante Änderungen mitzuteilen. Das verhindert das Risiko von Deckungslücken. Parallel hierzu sollte der Unternehmer seinen individuellen Versicherungsbedarf regelmäßig auf den Prüfstand stellen, Fragen gemeinsam mit seinem Vermittler klären und den Versicherungsschutz gegebenenfalls sinnvoll anpassen. Denn auch Gesetzesänderungen können Auswirkungen auf den Versicherungsschutz haben.
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