Bei Virenschutzprogrammen führen die meisten Unternehmen regelmäßige Updates durch, um Gefahren abzuwenden - beim elementaren Versicherungsschutz herrscht jedoch gefährliche Nachlässigkeit.
Um den Betrieb und damit sowohl die eigene Existenz als auch die der Mitarbeiter nicht zu gefährden, muss man als Unternehmer eine Vielzahl von Versicherungen abschließen. Die meisten Unternehmen geben jedoch zu viel Geld für überflüssige oder überteuerte Policen aus. Nach einer Untersuchung des Bundesverbandes der Versicherungsberater (BVVB) aus 2008 werden in Deutschland jedes Jahr mindestens 20 Milliarden Euro mehr als nötig für Versicherungen ausgegeben. Vor allem kleinere Unternehmen und der Mittelstand könnten von einem optimierten Risikomanagement profitieren.
Hinzu kommt, dass man mit vielen Policen im Schadensfall nicht einmal ausreichend geschützt ist: Fortlaufend ändern sich Gesetze, Bestimmungen und Vorschriften - hier bei allen Neuerungen auf dem Laufenden zu sein, ist gerade für kleine und mittelständische Betriebe eine große Herausforderung. Oft haben solche Veränderungen allerdings weit reichende Konsequenzen für den Betrieb. Man denke nur an all die neuen Möglichkeiten, aber auch Gefahren, die im Zuge der Verbreitung des Internet und der elektronischen Datenübermittlung in den letzten 10 Jahren hinzugekommen sind.
Häufig Lücken bei älteren Verträgen
Ein weiteres Beispiel: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) verpflichtet seit 2006 Unternehmer, beim Bewerbungsprozess allen Bewerbern gleiche Chancen einzuräumen. Alter, Geschlecht, Rasse, Religion oder sexuelle Orientierung dürfen bei der Auswahl keine Rolle mehr spielen. Wer schon in der Stellenanzeige dagegen verstößt, indem er gezielt nach einer Mitarbeiterin zwischen 30 und 40 Jahren sucht, muss mit Schadenersatzforderungen rechnen. Die Zahl der Gerichtsverfahren steigt. Daher sollte der Unternehmer darauf achten, dass seine Betriebs-Haftpflichtversicherung Schäden im Rahmen des AGG abdeckt. Bei älteren Verträgen ist das oft nicht der Fall, weil das Gesetz noch recht jung ist.
Unterschätzte Risiken: Das Umweltschadensgesetz
Nur wenige kennen auch das im November 2007 erstmals in Kraft getretene Umweltschadensgesetz (USchadG). Es schützt die Artenvielfalt, natürliche Lebensräume, Gewässer und Böden. Richtet ein Unternehmen oder einer der Mitarbeiter einen Schaden an der Umwelt selbst an, kann die Umweltbehörde den Betrieb zur Sanierung und zum Ersatz des Schadens verpflichten. Auch dieses neue Gesetz erfordert es, den Versicherungsschutz zu erweitern. Um solchen Entwicklungen Rechnung zu tragen, sollte jeder Unternehmer regelmäßig prüfen lassen, ob der Deckungsumfang noch den aktuellen Marktentwicklungen entspricht. Zu bedenken gilt auch, dass Elementarereignisse wie Überschwemmungen und Starkregen Unternehmen heute wesentlich stärker als früher bedrohen. Bis Mitte der 90er Jahre waren solche Schäden in Deutschland gar nicht versicherbar.

Alte Zusatzversicherungen, die ins Geld gehen
Auf der anderen Seite enthalten viele Verträge Zusatzversicherungen, die heute längst nicht mehr nötig sind. Vor 10 bis 20 Jahren mussten zum Beispiel die Kosten, die anfielen, um eine Schadensstätte wieder aufzuräumen, oft zusätzlich versichert werden. In der Einbruchdiebstahlversicherung war ein Schaufenstereinbruch nur begrenzt versichert, zusätzlicher Bedarf musste teuer bezahlt werden. Ebenso waren in der Gebäudeversicherung Sturm- und Hagelschäden oft nur mit einem Selbstbehalt oder einem zusätzlichen Beitrag abgedeckt. Alle diese Zusatzpositionen sind heute überflüssig, weil sie beitragsfrei in einem modernen Versicherungsschutz eingeschlossen sind.
Versicherungen nach individuellem Bedarf auswählen - mit jährlicher Wartung inklusive
Dass es auch anders gehen kann, beweist einer der führenden Versicherungsdienstleister Deutschlands, die AXA Versicherung. Mit einem innovativen Konzept, dem „Profi-Schutz", werden alle relevanten Risiken eines Unternehmens abgesichert und überflüssige oder sogar doppelte Deckungen und Zusatzausgaben konsequent vermieden.
Auch innerhalb des eigenen Betriebes kann es Auswirkungen auf den Versicherungsschutz geben - etwa, wenn das Unternehmen eine neue Filiale eröffnet oder neue Produkte in den Vertrieb aufnimmt. Profi-Schutz von AXA passt sich dynamisch an die Entwicklungen des Unternehmens an und fragt einmal im Jahr nach, ob sich Änderungen ergeben haben.
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