Ringe gibt es viele: Hochzeitsringe, Autobahnringe, Wurstringe, Ringe unter den Augen, aber wenn es um Verbindungsstücke für Rohrleitungen geht, dann raunt der Fachmann: Flansch. Als eines der wichtigsten Teile großer technischer Anlagen, von Windrädern, Baumaschinen, Roboter, Gas- und Rohrleitungen sowie vielen anderen Anwendungsfeldern, ist der Flansch aus der modernen Industrieproduktion nicht mehr wegzudenken. Dass der Flansch heute leichter herzustellen ist als damals, liegt vor allem am unermüdlichen Tüftlereifer einer cleveren Familie.
Hätten Sie gedacht, dass im idyllischen Siegerland eine der einfallsreichsten Ideenschmieden der industriellen Materialbearbeitung beheimatet ist, die zwar nicht das Rad neu erfunden hat, aber so etwas ähnliches: die Planscheibenbiegemaschine, auf der man maschinell die bis zu diesem Zeitpunkt noch in Handarbeit verformten Stangen zu Ringen biegen konnte! Dabei ist die Ideenschmiede durchaus wörtlich zu verstehen, denn seit 100 Jahren werden in der ersten Spezialfabrik für Flansche und Winkelringe aus Eisenstangen fix und fertig bearbeitete Ringe, Büchsen, Kurven, Kränze und andere Rundteile gefertigt.
Angefangen hat alles im Jahr 1909, als der damalige Huf- und Wagenschmied Jakob Klos in Weidenau an der Sieg die erste Spezialfabrik für Flansche und Winkelringe gründete. Die Nachfrage nach robusten, perfekt geformten Stahlringen war so enorm, dass Jakob Klos mit der Produktion kaum nachkommen konnte.
Mit unermüdlichem Erfindereifer von Patent zu Patent
Die Herstellung von Ringen war zu dieser Zeit noch mit mühseliger Handarbeit verbunden, bei der die Arbeiter die Eisenstangen mit heute kaum noch vorstellbarem Kraftaufwand zum Ring bogen. In seiner knapp bemessenen Freizeit tüftelte Klos daher an einem Verfahren, wie Stangen kräfte- und zeitsparend zum vorausberechneten perfekten Kreis geformt werden können. Das Ergebnis seines unermüdlichen Erfindereifers war die weltweit erste Planscheibenbiegemaschine, für die er 1921 seine erste Patenturkunde erhielt. Weitere sollten folgen. So erhielt Klos 1936 eine weitere Patenterteilung für das revolutionäre kugelgelagerte „Drehverbindungssystem Klos", das als Meilenstein im Fahrzeugbau gilt und einen eigenen Industriezweig begründete - mittlerweile kennt jeder das Prinzip unter dem Begriff „Kugellager". Nebenbei entwickelte er obendrein ein „Schablonen-Baukastensystem", das es kinderleicht machte, den bei allen Kreisberechnungen gültigen Faktor „Pi" zu ermitteln, um die gewünschte Form der Flansche zu erreichen.

In den 30er Jahren war es üblich die geformten Ringe mit Lot zu verschweißen, wobei natürlich immer eine bruchanfällige Schweißnaht entstand. Zusammen mit seinem Sohn Hermann setzte sich Jakob Klos das Ziel einen perfekt homogenen Ring ohne Schweißnaht herzustellen. In Kooperation mit Siemens-Schuckert entstand daraus die erste Abbrennstumpfschweißmaschine, bei der die beiden Endungen des Kreises durch hohe elektrische Energiezufuhr zueinander gefügt werden. Das Ergebnis war ein Flansch, der um ein Vielfaches stabiler und langlebiger war als die Produkte der Wettbewerber.
Erfolgsdevise: Wertschätzung von Details und Qualität
Damit kommen die wichtigsten Innovationen im Bereich der modernen Flanschproduktion aus dem Hause Klos. Mit profundem Fachwissen und dem Erfahrungsschatz aus drei Generationen setzt die Flanschenfabrik Hüttental bis heute unter der Leitung des Gründerenkels Gerhard Klos Maßstäbe in der Produktion von Ringen, Büchsen, Kurven, Kränzen, Flanschen und anderen Rundteilen. Dabei wird viel Wert aufs Detail gelegt, denn häufig wird, auch von professionellen Einkäufern, übersehen, dass gerade bei Flanschen die größten Risiken im Verborgenen liegen, denn minderwertiges Material mit Unreinheiten und mangelnder Dichte und Festigkeit, kann im Falle eines Bruchs zu katastrophalen Folgen führen. Bei den Hüttentalern setzt man daher konsequent auf ein lückenloses Qualitätsmanagement. Kein Flansch verlässt das Haus, ohne sorgfältige Ultraschallprüfung, die alle im Verborgenen lauernden Risiken aufdeckt. So wird nicht nur nach der Norm DIN EN 9001:2000 gefertigt, welche die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem festlegt, sondern auch nach allen relevanten deutschen und europäischen Zertifikaten und Zulassungen, so dass jeder Kunde sich in punkto Sicherheit voll und ganz entspannt zurücklehnen kann.
Spitzenqualität zum Normalpreis
Aber auch bei eiligen Aufträgen ist man bei den umsichtigen Siegerländern an der richtigen Adresse: Da manche Stahlsorten häufig wochen- oder sogar monatelange Lieferzeiten haben, hat die Flanschfabrik entgegen dem Rat von Managementexperten ein umfassendes Rohmateriallager angelegt und damit jede gewünschte Stahlsorte blitzschnell zur Weiterverarbeitung bei der Hand. Von wegen Just-in-time. Always-in-quality lautet die Erfolgsdevise.
Bei all der Perfektion wird in Hüttental aber ein Kriterium nie aus den Augen verloren: der Preis! Mithilfe optimierter Prozesse, basierend auf einem unschlagbaren Knowhow, werden Kosteneinsparungen geschaffen, die jedem Kunden zugute kommen. Selbst bei kleinen Stückzahlen scheut die Flanschenfabrik nicht den Preisvergleich! Spitzenqualität zum Normalpreis - das schafft für den Kunden beste Wettbewerbsvorteile.
Am besten Sie überzeugen sich einmal selbst und fordern ein unverbindliches Angebot ein. Sie werden überrascht sein!

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