Oxford Business News

Innovation 3.0

Herausforderungen, Bedürfnisse und Fähigkeiten der neuen Ära Innovation: "Innovation is the ability to see change as an opportunity - not a threat"

Nach der Innovation 1.0 (closed) und Innovation 2.0 (open) sind nun schon bei der jährlichen Konferenz der TII die erste Schritte zur nächsten Ära des Fortschritts zu erkennen. Sie trägt den Namen Innovation 3.0. „Neue Ideen und Impulse brauchen die Unternehmen", sagt Dr. Joachim Hafkesbrink President TII-Europe's leading association of technology transfer and innovation support professionals. Es wird keine Verdrängung der bestehenden Innovationen geben.

Große Erfolge könnten nicht nur bei Lego, BMW und anderen Firmen verzeichnet werden. Firmen brauchen jetzt das Einbetten von Communities, um einen Anker langfristig zu gewährleisten. Fiat zum Beispiel hat mit seinem Modell 500 einen riesen Erfolg. Fiat begründet dies unter anderem damit, dass ca. 5000-6000 Vorschläge von Kunden und Freelancer im Bereich Design, Ausstattung und Funktionalität eingegangen sind. Somit konnte das Unternehmen sehen, dass in Zukunft immer mehr Wert auf Customizing gelegt wird.

Heute werden in zahlreichen Wettbewerben wie "Jugend forscht" neues Know how entwickelt, welches es den Unternehmen erleichtert Produkte und Service für Ihre Kunden freundlicher aufzubauen. Gegenüber der Vereinigten Staaten verhalten sich viele Unternehmen in Deutschland und Europa noch zurückhaltend. Der neue Trend heißt offene Organisation schaffen, die sehr eng mit der Community verbunden ist und  wo neue Impulse mit mehr Flexibilität integriert werden. Natürlich ist zur Implementierung ein starkes „Straight Management" notwendig. Spezielle Interest Groups beflügeln die Industrie mit neuen Ideen. „We have to look out of the box" war an jeder Ecke von den Experten immer wieder zu hören. Partnerschaften sollen gegründet werden, die open minded arbeiten und Prozesse effektiv gestalten. Nur wer glücklich ist, kann innovativ arbeiten.

Small Medium Entreprise genannt SME's sind meist die führenden Unternehmen im Bereich Innovation. Dort sind Organisationsstrukturen noch offener und flexibler. Die Regierung verhält sich momentan noch zu schwerfällig mit dem Thema Innovation. Die Bürokratie erschwert die Bewilligung von Projekten. Bis zu einem Jahr kann vergehen, ehe das Projekt genehmigt wird. Im Trend liegt der Zyklus von Innovationen aber bei 6 Monaten. Cross Innovation wird als branchenübergreifend von den Regierungsämtern gefordert . Allerdings ist die administrative Vermittlung von Fördermitteln für SME's gering. Es werden von 1000 Stück pro Jahr nur 0,003% genehmigt. Der Löwenanteil von 90% sind Technologie-Förderungen. Die Vorteile von Innovationen in den Industrien wurden immer noch nicht umfassend verstanden. Die Entwicklung kann schneller vollzogen werden! Der anerkannte Experte für Markteinführung von Innovationen, Manfred Lüth, stellte hier das Modell der Innovation Tournaments à la Cambiio vor.

Es ist das zielgerichtete Eliminieren von Ideen, so kann der Erfolg von 7% auf 30% gesteigert und das Risiko minimiert werden. Dies sind definitiv Auslöser von Impulsen für Investoren und Funds. Dadurch entsteht ein Innovationsgewinn gegenüber den Wettbewerbern.

Auch Universitäten werden immer mehr in diesen Innovationsprozess integriert. Sie dienen als Transfer von Wissen zu der realen Welt und damit zu den Unternehmern. Einige Experten sind allerdings der Meinung, dass trotz Internet, die kreativsten Phasen bei Innovationen im face to face im multikulturellen Raum stattfinden.

Ein weiterer Aspekt sind die umfassenden R&D (Research and Development), die Universitäten heute international bieten können. Sie haben meist auch das Wissen, zusammen mit den SME's, nach geeigneten Fördermittel zu schauen.

Peter Wolfmeyer Managing Direktor von NRW Europa entreprise europe network sieht die Organisation zum Verbreiten von Konzepten. Bisher nehmen aber von 7500 Mitgliedern nur ca. 1% der SME's die neuen Möglichkeiten vollständig in Anspruch. Unternehmer brauchen noch mehr Mut und Engagement wie Großunternehmen. Seit Jahren führt die Telekom in Zentren einen „Wettbewerb Zukunft durch Innovation" durch. Dort werden die High End Technologien der nächsten Generation präsentiert.

Das Ziel der Jahresveranstaltung wurde mit mehr als Zufriedenheit erfüllt. Experten kamen sich wieder näher und diskutierten über Trends, Netzwerke, sowie Anreize und Steuerung von Innovationen. Die Gesamtkapitalrentabilität muss mehr im Vordergrund stehen, damit die Vorteile für Unternehmen klar werden.Verschiedene Innovationen sind nicht die Zukunft, sondern viel mehr das heute und jetzt.

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