„Amerika, du hast es besser…“, sagte Goethe einst. Von wegen. Während des historischen Tiefstandes des amerikanischen Leitzinssatzes von 1% in den Jahren 2003/04, investierten Millionen Amerikaner kräftig in den Immobilienmarkt, in der Hoffnung , dass sich die zinsgünstigen Kredite durch üppige Wertsteigerungen von selbst abbezahlen. Mittlerweile ist der amerikanische Immobilienmarkt kollabiert, hauptsächlich aufgrund sogenannter „Subprime“-Hypothekenkredite die an riskante Kreditnehmer vergeben wurden, die überhaupt nicht in der Lage waren das geliehene Geld auf absehbare Zeit wieder zurück zu zahlen. Vor allem deswegen sahen sich die Banken gezwungen, ihre Zinsen in den letzten Jahren massiv zu erhöhen. Viele Eigentümer konnten den Forderungen nicht mehr nachkommen und versuchen daher jetzt ihre Objekte zu günstigen Konditionen zu vermieten oder sind sogar gezwungen ihr Wohneigentum weit unter dem einstigen Wert zu verkaufen.
Zwangsversteigerungen nahmen 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 75% zu, ob damit bereits das Ende der Fahnenstange erreicht ist, bleibt offen. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Versteigerungsrate, und damit das Angebot an günstigen Immobilien abnimmt, da die amerikanische Zentralbank den Leitzins alleine in der Zeit vom 22.01.08 bis zum 31.01.08 von 4,25% auf 3% absenkte und sich weitere Zinssenkungen vorbehält, um die Banken und Hypothekenzahler zu entlasten.
Die nachfolgende Grafik zeigt die abgewickelten Versteigerungen in den USA pro Quartal:

Mehr als drei Millionen Amerikaner legten ihr, größtenteils gepumptes, Geld in Ferienimmobilien an, die sie jetzt teilweise zu Spottpreisen veräußern, um wenigstens einen Teil der offenen Hypothekenlasten abzahlen zu können. Vor allem im Sonnenstaat Florida sind die Preise dramatisch gesunken. Wer auf der Suche nach einer preiswerten Immobilie im Ausland ist, hat jetzt die Gelegenheit ein wahres Schnäppchen zu machen. In manchen Gegenden sind die Preise um 30 – 40 % im Vergleich zum Vorjahr gefallen. Beispielsweise auf der Insel Anna Maria Island in Florida werden gegenwärtig 795 Ferienhäuser angeboten. Mitte 2006 lagen der Durchschnittspreis noch bei ca. 600 000 $. „Die Interessenten, die heute Häuser auf Anna Maria Island ansehen, suchen Discount-Angebote.“, sagt Barry Gould, Makler in Holmes Beach.
Während in Deutschland die Immobilienpreise stagnieren bieten die derzeitigen Tiefstpreise in Florida für Investoren eine satte Gewinngarantie. Der Staat hat mit 2,5% pro Jahr eine der höchsten Bevölkerungswachstumsraten in den USA. Über 18 Millionen Menschen hatten Mitte 2007 ihren Wohnsitz in Florida und es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich diese Entwicklung in absehbarer Zeit ändert. Die Gründe liegen auf der Hand: Die klimatischen Verhältnisse sind und bleiben attraktiv, zudem ist Florida einer von wenigen Staaten in den USA, der keine Einkommenssteuern erhebt. Im Gegensatz zum Wachstum der Bevölkerung sinkt die Zahl fertiggestellter Häuser in den USA. Aufgrund der zu erwartenden steigenden Nachfrage, wird sich eine Investition in Floridas Immobilienmarkt also langfristig garantiert auszahlen.


Europa, du hast es besser, denn in Amerika ist der Euro viel wert. Seit 2001 hat sich der Wert der europäischen Währung von 0,83$, mit einem Stand von 1,2 $ in 2007, auf heute 1,49$ fast verdoppelt und ist damit so hoch wie noch nie. Es ist möglich, dass er sich nicht mehr lange auf diesem hohen Niveau halten wird und gegenüber dem Dollar wieder an Wert verliert.
Ein Rechenbeispiel: Bezahlte man als Europäer Anfang letzten Jahres für eine 100.000$ Immobilie in Amerika noch ca. 83.000 €, würde man heute unter Einbeziehung des Preisverfalls und des gestiegenen Eurokurses nur noch ca. 46.000 € bezahlen. Rechnet man also zu den gefallenen Immobilienpreisen in Florida den höheren Eurokurs hinzu, dann kann man derzeit bei einer Investition, ob nun als Renditeobjekt, als Zweitwohnsitz oder als Altersresidenz, über 50% im Vergleich zu Vorjahr sparen. Langfristig wird sich der Markt wieder erholen und die derzeit unterbewerteten Häuser werden einen kräftigen Wertzuwachs erfahren.

Dabei ist das Zeitfenster für erfolgversprechende Investitionen gering, denn mittlerweile hat der Run aufs Immobilienschnäppchenparadies Florida begonnen. Viele warten jedoch noch darauf, dass die Preise weiter sinken und riskieren damit, zu spät in den Markt einzusteigen, nämlich dann, wenn zum einen weitere Leitzinssenkungen das Angebot an unterbewerteten Immobilien limitieren werden und zum anderen die steigende Nachfrage, aufgrund des günstigen Wechselkurses vor allem aus Europa, die Preise wieder in die Höhe schnellen lässt. Wer clever ist, schlägt jetzt zu und wartet nicht, bis sich der Rest der Schar in Bewegung setzt, denn dann ist es zu spät. Hier zwei Beispiele, wie Ihr Traumhaus aussehen könnte:
Laut der Studie einer deutschen Großbank haben 90% aller Millionäre ihr Vermögen überwiegend mit dem Erwerb von vermieteten Immobilien gebildet. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

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