Wer den Bau oder den Kauf einer Immobilie finanzieren will, braucht der eine Hypothek? Die meisten Häuslebauer würden die Frage mit einem klaren „Ja!" beantworten. Zwar sind Eigenkapital oder Bauspardarlehen wichtige Finanzierungselemente, den größten Posten decken die meisten aber noch immer mit einem Hypothekendarlehen ab: eine Schuld, grundbuchlich abgesichert mit dem Objekt, das man kauft. Der Grund für die anhaltende Beliebtheit dieser Baufinanzierungsart liegt darin, dass aufgrund der hohen Sicherheit durch die Verpfändung der Immobilie, Hypothekendarlehen eine der günstigsten Formen der Darlehensaufnahme überhaupt sind.Während man für einen Ratenkredit mit mehrjähriger Laufzeit durchschnittlich zwischen 8% und 10%Zinsen berappen muss, liegt der durchschnittliche Zinssatz für ein fünfjähriges Hypothekendarlehen gerade einmal bei 4,89%.
Die klassische Hypothekenform ist die variable Hypothek mit einer offenen, nicht bestimmten Laufzeit. Die Zinsen steigen und fallen mit dem allgemeinen Zinsniveau, aus diesem Grund ist es fast unmöglich, die künftige Zinsbelastung genau zu ermitteln. Die variable Hypothek birgt darum ein hohes Zinsrisiko für den Kreditnehmer. Aber wer eine kurzfristige Finanzierung benötigt oder sinkende Zinsen erwartet, der kann sich für diese Variante entscheiden.
Die andere Variante heißt Festhypothek, dabei steht der Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit fest - üblich sind 5, 10 oder 15 Jahre. Während der vereinbarten Laufzeit profitiert der Kreditnehmer zwar nicht von sinkenden Zinssätzen, hat dafür aber die Gewissheit, daß steigende Zinssätze ihn ebenfalls nicht belasten. Somit kann er über die vereinbarte Laufzeit mit den vereinbarten Zinsen fest kalkulieren. Feste Hypotheken sind vor allem dann attraktiv, wenn man steigende Zinsen in der Zukunft erwartet.

Im Jahr 1991 lagen die Hypothekenzinsen noch bei 9 %, im Jahr 2000 gingen die Zinsen dann auf ca. 6 % runter und schwankten im Jahr 2009 zwischen einmalig günstigen 3% und 4%. Wer also noch von den relativ günstigen Zinsen profitieren und nicht abwarten will, bis diese weiter steigen, für den ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um ein festes Hypothekendarlehen abzuschließen.
Die Frage ist nur: Wo? Bei der Hausbank. Da kann man es versuchen aber ob man dort die besten Konditionen bekommt, ist fraglich. Einen besonders günstigen Hypothekenzins sichert man sich vor allem dadurch, dass man die Angebote verschiedener Banken miteinander vergleicht. Doch wer hat schon die Zeit und die Geduld zahlreiche Bankhäuser zu besuchen und nach den jeweiligen Konditionen zu fragen. Vor allem, wer behält noch den Überblick, wenn die Zinsen wöchentlich verändert werden.
Hinzu kommt, dass die Berechnung des Zinssatzes sehr komplex und von vielen Faktoren abhängig ist: der Beleihungshöhe der Hypothek, Höhe und Art der Tilgung, Sondertilgungswünsche, Größe der Wohnung und ob man bauen, kaufen oder umschulden will. Wer sich also über die besten Hypothekenangebote informieren will, muss eine Vielzahl von Einzelpunkten einkalkulieren und mühsam recherchieren. Oder er nutzt einfach den übersichtlichen Hypothekenrechner der Oxford Business News.
Die Oxford Business News bietet Ihnen diesen Service in Kooperation mit einem zuverlässigen Partner, der wöchentlich die stets aktuellsten Daten direkt bei den Finanzinstituten erhebt und eine unabhängige Evaluation für Ihre individuelle Planung, auch für kompliziertere Anliegen, auf einen Blick erstellt.
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