Oxford Business News

2010, ein Jahr voller Neuerungen für alle Krankenversicherten.

Seit Januar 2010 ist es nach dem Bürgerentlastungsgesetzes allen Krankenversicherten erlaubt Ihre Kranken - und Pflegeversicherungsbeiträge als Sonderausgaben von der Steuer abzusetzen.

Das bedeutet jeden Monat im ersten Moment ein monetäres Plus in der Geldbörse.

Privat Krankenversicherte können jedoch lediglich den Anteil gelten machen, den ein Basistarif ausmachen würde.

Bei einem ledigen Versicherten mit einem Bruttoeinkommen von 65.000,- € und einem Basisanteil von 200,- € monatlich, macht das eine monatliche Steuerersparnis von ca. 57,- €.

Bei einem gesetzlich Krankenversicherten ledigen mit 40.000,- € Bruttoeinkommen, kann diese Steuerersparnis sogar 75,- € monatlich ausmachen.

Doch wer sich jetzt darüber freut, hat die Rechnung leider ohne die Krankenversicherungen und Krankenkassen gemacht.

Denn die privaten Krankenkassen werden Ihre Versicherten in diesem Jahr deutlich höher zur Kasse bitten, als es bisher der Fall war. Bis zu 21 % Beitragserhöhung ist kein Einzelfall. Bei einem Durchschnittsbeitrag von 300,- € in der privaten Krankenversicherung macht das bereits 63,- € pro Monat, so dass man trotz des Bürgerentlastungsgesetzes also draufzahlen muss.

Bis zu 21 % Beitragserhöhung: Zahlen Sie auch zu hohe Beiträge?

Wer also privat krankenversichert ist, sollte nach den neuesten Änderungen, dringenst überprüfen, ob man auch den passenden Versicherungsschutz hat, und wie man wirklich vom Bürgerentlastungsgesetz profitieren kann.

Und auch die gesetzlichen Krankenkasse dürfen ab diesem Jahr Zusatzbeiträge verlangen, wenn Sie mit den Ausschüttungen aus dem Gesundheitsfond nicht auskommen. Bis zu 1 % des Bruttoeinkommens können die Krankenkassen an Zusatzbeiträgen verlangen, im Klartext bedeutet das, bis zu 37,50 €!

Es empfiehlt Sich also auch für gesetzlich Versicherte, zu prüfen ob man in einer der vielen Krankenkassen ist, die von Ihrem Recht auf den Zusatzbeitrag gebrauch machen oder ob man nicht besser in eine Krankenkasse wechselt, die für 2010 keinen Zusatzbeitrag verlangt.

Denn nur so, hat man auch wirklich mehr Netto in der Geldbörse. Zusätzlich erhalten Sie einen kostenlosen Leitfaden, wie Sie staatliche Vergünstigungen erhalten.


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